Na shledanou!

„Und, kann man in Tschechien rumfahren? Lohnt sich das?“, werde ich nach Rückkehr in den Alltag gefragt. Man kann, es lohnt sich auch. Das Land ist ziemlich klein – alle seine 10,5 Millionen Einwohner würden locker in eine mittlere chinesische Stadt passen – man muss also etwas aufpassen, dass man nicht zu schnell durchgefahren ist. 4 Autobahnen gibt es, behauptete jedenfalls ein minderjähriger Mitfahrer, überprüft habe ich das nicht.

Weiter, immer weiter!

Nachteile des Campens

Als ich heute morgen erwachte
Mit Blick auf den See, die Sonne lachte
Stand im Wasser die Liebste nackt
Von hinten ihr Anblick eine Pracht

Ich setzte mich auf, die Sicht zu genießen
Sanft rauschten die Bäume, summten die Wiesen
Ihren Po suchte ich, und die Beene
Doch wo sie grad stand, schwammen zwei Schwäne

Und die flogen dann auch noch mit singenden Schwingen davon.

Bei Stepan

Knoblauchsuppe muss ich immer bestellen, wenn ich sie auf der Speisekarte finde. Česnečka. (Ich kriege das mit dem Hatschek übrigens auch bloß durch Copy&Paste hin.)
Jedenfalls gibt es die komischerweise immer seltener, wahrscheinlich, weil sie, ebenso wie das Cassoulet in einem skurrilen Buch, von Generation zu Generation weitergegeben wird, ohne dazu umständlich vom Herd genommen zu werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Am Sonntag haben wir so eine kleine Kneipe entdeckt, im Niemandsland zwischen Zwergenmarkt und Tankstelle, sehr netter Wirt, Nichtraucherkneipe. Im OsterGebirge. Es gibt auch Smažený sýr.

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