Eine spanische Marquesa namens Theresa*

Zum Glück bin ich gestern zeitiger ins Bett gegangen, kurz nach dem Einschlafen sitze ich nämlich schon im Flugzeug. Müde, der Taxi-Fahrer zum Flughafen wollte Gott sei Dank kaum sprechen. Die Liebste will auch im Bericht vorkommen, also kleine Korrektur: Der Taxifahrer wollte mit mir nicht sprechen, mit Julischka schon. Wo es denn hingehe, musste sie ihm erzählen, so kurz nach dem Einschlafen und lange vor dem Aufwachen. Sevilla diesmal.

„Jetzt geht jeder nochmal pullern und dann fliegen wir los!“, sagt der Pilot und wir müssen auf die Klos des Airports Dresden International, erschrecken wie jedes Mal, weil die schon so fertig aussehen und dann starten wir, küssen München und seine besten BewohnerInnen, starten wieder, essen Kuchen oder Käsebemme und sind in Sevilla. Eine der heißesten Städte Europas, sagt Wikipedia.

Genauso fühlt es sich an. Alle außer den Touristen halten Siesta, selbst Rumsitzen im Schatten erinnert einen sofort an das eine Mal nach dem Schwimmtraining, als man dem Kumpel gesagt hat, man föhne sich heute. Hat damals zehn Pfennig gekostet und ging nach fünf Minuten von alleine wieder aus. Hier muss man darauf bis abends warten, dann aber olé.


Ein paar Bilder, hauptsächlich aus der Kathedrale. Viele sind es nicht, seitdem ich das chinesische Miau-Handy habe, fotografiere ich seltener, die Qualität ist nicht so berauschend (ansonsten reicht es aber völlig aus).
Den letzten Anstecker habe ich passenderweise von einem spanischen, mit Schild demonstrierendem Atheisten geschenkt bekommen.

Blick von der Giralda

*Hat damit gar nix zu tun (siehe Überschrift):


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